Warum Innovationsworkshops scheitern und was Sie dagegen tun können

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Warum Innovationsworkshops scheitern und was Sie dagegen tun können

Herr Huber ist Abteilungsleiter im Bereich Produktmanagement. Bei seiner letzten Zielvereinbarung hat er den Vorschlag gebracht doch mal einen Innovationsworkshop durchzuführen. Sein Chef Herr Gustav ist zwar nicht begeistert, aber bei seinem letzten Führungskräfteseminar hat er gelernt die Motivation seiner Mitarbeiter zu unterstützen.

Nun seid mal bitte schön kreativ – So scheitern Innovationsworkshops ganz sicher

Herr Huber fackelt nicht lange und lädt fünf seiner besten Leute zu einem 2-stündigen Kreativitätsworkshop ein. Dieser fand zwischen stattfindenden Terminen in einem Besprechungsraum des Unternehmens statt. Herr Huber ging in den Termin und startete mit den Worten: „Nun seid mal alles schön kreativ.“
Können Sie sich denken, wie dieser Innovationsworkshop ausgegangen ist? Naja, gute Ideen, die zum Unternehmen passen, waren da sicher nicht dabei.

Hier die Top 5 Geheimnisse, die Ihren Innovationsworkshop ganz sicher scheitern lassen

Die Aufgabenstellung – „Diese Einschränkung brauchen wir nicht“

Am besten ist natürlich Sie lassen das Thema Ihres Workshops komplett offen, schließlich wollen Sie das Denken Ihrer Teilnehmer auf keinen Fall einschränken.
Auch Herr Huber hatte keine Aufgabenstellung. Er ist der Meinung, dass seine Teilnehmer schon am besten wüssten, welche Ideen das Unternehmen brauche.
So können Ideen einfach mal gesammelt werden und man wird dann schon sehen, wohin die Reise geht.
Legen Sie also auf keinen Fall eine Aufgabenstellung fest. Das würde das Denken Ihrer Teilnehmer nur einschränken. 🙂

Die Zielsetzung – „Schauen wir mal wohin die Reise geht.“

Was bringt schon eine Zielsetzung, wenn es keine Aufgabenstellung gibt? Also einfach mal ran an die Ideen.

Die Methode – „Ich lasse alle einmal reden.“

Herr Huber hat gelernt, dass unbedingt alle zu Wort kommen sollten. Daher bedient er sich einer ganz einfachen Besprechungstechnik. Er lässt jeden seiner Teilnehmer zu Wort kommen. Im Uhrzeigersinn wird so das Wort von Teilnehmer zu Teilnehmer weitergegeben. Und weil alle wissen wie unhöflich es wäre jemanden zu unterbrechen, wartet man immer bis jeder einzelne fertig ist.
Lassen auch Sie jeden Ihrer Teilnehmer einzeln zu Wort kommen – am besten im Uhrzeigersinn. Spontanen Ideen sollten Sie dabei keine Chance lassen, schließlich ist ja gerade jemand anders dran. Man kann dann ja noch eine zweite Runde durchführen.

Die Qualität – „Mir ist lieber wir haben richtig gute Ideen“

Gerade in der Ideenentwicklung und -sammlung ist es wichtig gute Ideen zu haben. Die Menge zählt hier nicht. Es ist auf jeden Fall besser nur 5 Ideen zu haben. Schließlich hat man ja nicht so viel Zeit, dass man nun alle genauer betrachtet und analysiert.
Hier empfiehlt es sich ein Maximum an gewünschten Ideen zu Beginn festzulegen. Herr Huber könnte so sein Maximum auf 10 Ideen limitieren. Ansonsten bleibt ja keine Zeit für das Alltagsgeschäft.

Die Atmosphäre – „Der Chef hat das sagen.“

Da sitzen nun die Mitarbeiter von Herrn Huber im Besprechungsraum und warten auf die erste Idee vom Chef. Schließlich will man ihm ja nicht dagegen reden. „Wer weiß was er sonst wieder beim Mitarbeitergespräch zu mir sagt.“
Also lassen Sie die Hierarchien im Unternehmen wirken. Das letzte Wort hat immer der Chef.
Wenn Sie nun das Gefühl haben einen richtigen Innovationsworkshop durchführen zu wollen, dann stehe ich gerne zur Verfügung.